Was ist Wiesendrusch?

Es werden Samen natürlicher Wiesen unterschiedlicher Ausprägung mit Mähdreschern zwischen Juni und Oktober auf verschiedenen artenreichen Spenderflächen in der gleichen Herkunftsregion gedroschen. Das Druschgut wird separat getrocknet und gelagert. Durch zahlreiche Erntedurchgänge werden möglichst viele vorkommende Arten eines Vegetationstyps erfasst und beerntet. Je mehr Erntedurchgänge für eine Begrünungsfläche vom selben Wiesentypus eingesetzt werden, desto höher ist die Artenvielfalt.

 

Wenn Sie bestimmte Wiesenzusammensetzungen suchen, bieten wir Ihnen die Ernte passender Spenderflächen dazu an.

 

Der Verbund aus Landwirten, Mähdrescherfahrern und lokalen Partner  zwischen Mannheim und Lörrach arbeitet gut zusammen. Wir führen jährlich mindestens 50 bis 60 Druschvorgänge aus. Dabei ernten wir die Samen artenreicher Grünlandflächen zu verschiedenen Zeitpunkten von Juni bis Oktober. Es handelt sich dabei um Feuchtwiesen, Pfeifengraswiesen, Wiesenknopf-Wiesen mit Teufelsabbiss, artenreiche Magerwiesen und Glatthaferwiesen frischer bis trockener Ausprägung, Salbei-Glatthaferwiesen und Magerrasen basenreicher Standorte bzw. Trespen-Halbtrockenrasen.